Wild- und Freizeitpark Westerwald

Der Wild- und Freizeitpark Westerwald mit seiner wildromantischen Landschaft ist idyllisch und doch zentral im Dreieck Montabaur, Bad Ems und Limburg gelegen.

1968 wurde der Wildpark gegründet - auf einem 50 Hektar großen Gelände mitten im Naturpark Nassau, im schönen Gelbachtal, einem der romantischsten Seitentäler der Lahn. Daher spielen Umweltschutz und Nachhaltigkeit hier eine große Rolle. Das Parkgelände befindet sich bis heute im Besitz der Gemeinde Gackenbach. Pächter und Betreiber ist seit mehr als 25 Jahren Tierpfleger Peter Opitz.

Das Gelände war prädestiniert für die Einrichtung eines Wildparks: Zum Einen aufgrund der Vielseitigkeit des Geländes (Wald, Wiesen und Fels); zum Anderen ist Wasser reichlich vorhanden. Und das gut ausgebaute Straßennetz garantiert eine reibungslose Anfahrt von Autobahn und Bundesstraßen.

Im Laufe der Jahre wurde das Angebot im Park erweitert - mit Gastronomie, Rodelbahnen, Kinderspielplatz und Grillplätzen. So wurde aus dem reinen Wildpark der Wild- und Freizeitpark.

Braunbären im Wildpark Westerwald
Winterruhe im Wildpark Westerwald

Winter-Saison im Wildpark

Winterruhe in der Gastronomie

Mit dem 1. November hat sich eine ereignisreiche Sommer-Saison 2011 verabschiedet. Waldcafé und Kiosk sind über die Wintermonate geschlossen. Und unsere Braunbären schlafen.

Die ruhige Jahreszeit im Wildpark hat ihre ganz eigenen Reize - und Besucher sind von 10:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit herzlich willkommen!

Die Sommer-Saison 2012 beginnt dann wieder am 1. April. Ohne Witz!

Sommer-Rodelspaß im Wildpark Westerwald
400m Sommerrodelbahn im Wildpark Westerwald

Winterruhe auf der Rodelbahn

Berg- und Tal-Fahrten erst wieder im Frühjahr

Wer mit unserer 400-Meter- Sommerrodelbahn rasend schnell ins Tal rodeln möchte, muss sich derzeit in Geduld üben: Vom 2. November bis zur Saisoneröffnung 2012 sind die beiden Bahnen geschlossen.

Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude - und die nächste Wildpark-Saison kommt bestimmt!





Unser Tier des Monats: Das Wildschwein

Wildschweine im Wildpark Westerwald

Ein Wildschwein ist - wie der Name schon sagt - die wilde Form unseres Hausschweins. Und sein Name dient schonmal als Schimpfwort. Auch die Tatsache, dass Wildschweine für ihr Leben gerne in fremden Gärten, Äckern und Weinbergen wühlen, macht sie nicht gerade beliebt. Dabei sind die Tiere ausgesprochen clever: In Frankreich werden Wildschweine dazu abgerichtet, nach Trüffeln zu suchen. Und in Deutschland gab es sogar schon einmal ein Polizei-Wildschwein: Das Spürwildschwein Luise konnte Sprengstoff und Drogen erschnüffeln.

Wildschweine können sich überhaupt enorm gut anpassen. Wie gut, davon kann die deutsche Hauptstadt ein Liedchen singen: In Berlin wohnen ca. 10.000 dieser Allesfresser nahe bei der Stadt und statten regelmäßig den Vororten einen Besuch ab. Manchmal wagen sie sich sogar ins Stadtinnere, einmal sogar bis auf den Alexanderplatz. Ihr Ziel: Gärten, Parkanlagen und Mülltonnen. Denn zarte Gräser, aromatische Kräuter, Blumenzwiebeln, Früchte und Nüsse finden Wildschweine ausgesprochen lecker. Eigentlich fressen sie alles, was ihnen vor dien Rüssel kommt, oder was sie aus dem Boden herauswühlen können: Eicheln und Bucheckern sind Lieblingsspeisen, aber auch Wurzeln, Pilze, Insekten, Würmer, sogar Kleintiere und Eier werden genüsslich verspeist.

Normalerweise sind Wildschweine eher menschenscheu und daher meist nachts unterwegs. Aggressiv werden nur die Männchen in der Paarungszeit, oder die Weibchen, wenn sie Junge haben. Hunde sollten daher in der Nähe von Wildschweinen unbedingt an die Leine genommen werden. Werden sie aber gefüttert, verlieren sie ihre Scheu. Daher ist das Füttern von Wildschweinen in Berlin auch verboten.

Und was machen Wildschweine, wenn sie mal nicht fressen oder nach Fressbarem schnüffeln und wühlen? Sie suhlen sich ausgiebig im Schlamm. Je matschiger, desto lieber. Der Schlamm kühlt zum einen, und hilft zum anderen gegen Insekten. Anschließend suchen sie ihren Lieblings-Malbaum auf und rubbeln sich gründlich daran. Malbäume haben meist eine grobe Rinde, die entsprechend gut scheuert; meist sind es Eichen, Kiefern und Fichten. An der abgenutzten Rinde und den vom Schlamm hellen, grauen Stellen sind sie im Wald gut zu erkennen. Den Abschluss der Fellpflege bildet dann ein Baumstamm, über den der Unterkörper gerieben wird. Wellness auf Wildschwein-Art.

Mehr Infos zu Wildschweinen gibt es hier.

Grünes Klassenzimmer

Grünes Klassenzimmer im Wildpark Westerwald

Neu im Angebot des Wild- und Freizeitparkes Westerwald ist unser "Grünes Klassenzimmer": In Zusammenarbeit mit verschiedenen Natur- und Kräuterpädagogen, einem Imker und einem Falkner hat das Wildpark-Team ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von Schulen, KiTa-Gruppen oder einfach nur interessierten Familien- und Freundesgruppen gebucht werden kann - gerne auch für Sonderthemen oder ergänzend zum Unterricht. Dabei ist uns vor allem eines wichtig: Dass alle Beteiligten beim Natur-Erkunden ihren Spaß haben!

Informationen zum Angebot und zu allen Anbietern gibt es unter dem o. g. Link.

Wild- und Freizeitpark Westerwald, Gackenbach auf Qype

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Die KjG-Beverungen hat den Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Westerwald rundum genossen: zum Bericht

Ferienspaßkinder aus Flammersfeld waren zu Besuch in Gackenbach - und begeistert vom Angebot zum Spielen und Toben: zum Bericht

Der Nassauer Judo-Nachwuchs hatte viel Spaß im Wildpark: zum Blog-Artikel

Unsere Limburger Motorradfreunde und ihre Gäste waren rundum zufrieden: zum Gästebrief

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