Wild- und Freizeitpark Westerwald - wo Ritter Gacho im Mittelalter lebte
Der Wild- und Freizeitpark Westerwald bietet Natur pur in wildromantischer Landschaft, idyllisch und doch zentral im Dreieck Montabaur, Bad Ems und Limburg gelegen. Das 64 Hektar große Gelände ist mitten im Naturpark Nassau, im schönen Gelbachtal, einem der romantischsten Seitentäler der Lahn. Im Park spielen Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine große Rolle. Das gut ausgebaute Straßennetz garantiert eine reibungslose Anfahrt von Autobahn (A3: 15 min.) und Bundesstraßen.
Über 20 heimische oder ehemals heimische Tierarten leben im Park - so wie die Braunbären Sally und Purzel. Auf gut präparierten, auch für Kinderwägen geeigneten Waldwegen können die Besucher in dem besonders großzügigen Rotwild-Gehege den Tieren ganz nahe kommen. Daneben locken Rodelbahnen, Abenteuerspielplatz, Grillplätze und schöne Ausblicke in die Mittelgebirgslandschaft. Angeleinte Hunde sind willkommen!
Nächste Veranstaltung: 23. Juni 2013 Sommerfest mit vielen Attraktionen und einem Kletterberg!
Endlich! Saisonauftakt am 24. März 2013
Der Frühling kommt und mit ihm die Tierbabys!
Am 24. März 2013, einem Sonntag, öffnet das Wildpark-Team um 9 Uhr die Tore für die diesjährige Saison.
Auch die Tiere sind wach, ausgeschlafen und bereit für die Saison 2013. Die ersten Mufflon-Lämmer wurden schon geboren. Der kalte und lange Winter beeinflusste die laufenden Bauarbeiten am Braunbärengehege. Doch der Fortschritt ist sichtbar. Und die Braunbären Sally und Purzel fühlen sich trotzdem wohl und futtern schon wieder ordentlich, um zu Gewicht zu kommen.
Unsere Events in 2013:
Sommerfest am 23. Juni 2013
Spiel und Spaß für Kinder
Weltkindertag am 22. September2013
mit besonders günstigen Eintrittspreisen
4. Wild-West-Tag am 3. Oktober 2013
schon Tradition im Wildpark
Herrlich! Frühling im Wildpark
Es geht wieder los - wir freuen uns schon auf Sommerrodelbahn, Kiosk und Waldcafé!
Den Park können Sie ab dem Saisonauftakt am 24. März 2013 wieder täglich von 9 bis 18 Uhr besuchen. Das Team vom Wildpark ist bereit!
Jetzt heißt es wieder: mit Spaß und Schwung ins Tal rutschen! Los geht´s!
Rückblick Historisches Sarnburgfest: Wo Ritter Gacho im Mittelalter lebte Anfang Mai 2013
Die Sage lebt: Sarnburg, wo Ritter Gacho lebte
Im Mittelalter lebte Burgherr Ritter Gacho südlich von Gackenbach in seiner trutzigen Sarnburg, die auf dem Gelände unseres Wildparks stand. Die Sarnburg wurde auch Saum- oder Samburg genannt. Diese Sage ist im Jahrbuch 1969 der katholischen Diözese Limburg dokumentiert.
Ritter in Diensten Karl des Großen
Zu Lebzeiten Ritter Gachos war das Weltbild stark durch die christliche Religion geprägt und er führte das Leben eines gläubigen Ritters. Er stand im Dienste Karl des Großen, der von 747 bis 814 lebte, damals schon zu Lebzeiten eine Legende und im Jahre 800 sogar römischer Kaiser. Ritter Gacho war selten zuhause in der Sarnburg, stattdessen sah er durch die Kriegszüge ganz Europa. Karl der Große eroberte mit seinem Heer weite Teile Europas und versammelte bedeutende Gelehrte seiner Zeit an seinem Hof. Es war eine Blütezeit des Rittertums, des Minnegesangs und des Waffenhandwerks.
Beliebt bei den Bauern
Neben seiner Burg, die er von seinem Vater geerbt hatte, besaß Ritter Gacho ausgedehnte Ländereien, die in etwa dem heutigen Buchfinkenland entsprechen. Das Land gehörte ihm als Grundherrn, die Bauern dagegen waren abhängig und unfrei. wie es damals üblich war. Ritter Gacho war aber nicht nur ein angesehener Ritter, sondern ebenso ein zäher bodenständiger Charakter, der den Bauern seiner Umgebung nahe stand. Jeden Sonntag wurde in der Burgkapelle mit der gesamten Familie die heilige Messe gefeiert. Gemeinsam mit seiner Frau Nelda hatte er vier Kinder: einen Sohn, Frohwin, und seine drei Schwestern Nelda, Linda und Herma. Ritter Gacho war dafür bekannt, seine Ländereien auf seinem Pferd zu besuchen - immer mit einem Kolkraben auf der linken Schulter.
Die trutzige Sarnburg dürfte eine der ältesten Burgen im Westerwald gewesen sein, erbaut um 800. Eine Höhenburg mit Gewölbekeller und unterirdischen Geheimgängen, Fledermäuse hausten im Gemäuer der Burg, deren Plateau von hohen Bäumen, einer Mischung aus Tannen und Eichen umstanden war.
Pest wütete auf der Sarnburg
Doch in diese Idylle kam die Pest. Fremde Soldaten hatten die ansteckende und tödliche Krankheit mit gebracht, sie wütete in den Ortschaften und bald auch auf der Burg. Gachos Tochter Nelda widmete sich der Pflege der kranken Menschen, war in der armen Bevölkerung als helfender Engel bekannt. Doch obwohl man die Gemächer der Sarnburg häufig ausräucherte, erkrankte Nelda, seine Frau, und starb binnen einer Woche. Kaum ein halbes Jahr später war niemand mehr am Leben. Der alte Ritter, schon fast in den Siebzigern, hatte seine gesamte Familie durch die Pest verloren.
Daraufhin verkaufte Ritter Gacho seine Burg und die Ländereien und verfügte in seinem Testament, dass nach seinem Tod eine Kirche im Tal unterhalb der Burg gebaut werden sollte. Die Bauern folgten diesem Wunsch, wollten aber die Kirche weiter oben am Berg bauen. Das Bauholz legten sie deswegen am Berg ab. Doch am nächsten Morgen lag das Holz im Tal, an der von Ritter Gacho gewünschten Stelle. Dies geschah insgesamt drei Mal. Ein Buchfink soll gezwitschert haben: Kirch her, Kirch her. Die Kirche wurde daraufhin im Tal gebaut, im heutigen Kirchähr.
Namensgeber von Gackenbach
Doch Ritter Gacho hat auch die Namensgebung eines anderen Ortes beeinflusst: Der Sage nach nannte die Bevölkerung ihre Siedlung zu Ehren des beliebten Herrn und Ritters Gachobach. Gackenbach wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1447 genannt. Und ist auch heute der Hauptort des Buchfinkenlandes.
Die Sarnburg verfiel über viele Jahrhunderte hinweg. Immer noch ist die Freifläche leicht erkennbar, die den eigentlichen historischen Kern Gackenbachs bildet. Hier hat die Burg gestanden, dort wo heute unser schöner Abenteuerspielplatz ist.
Noch bis vor etwa 80 Jahren sollen die Reste der Burgfundamente zu erkennen gewesen sein: die mehr als eintausend Jahre alten Grundmauern. Doch die Steine wurden für den Wegebau abgetragen und zur Befestigung des Weges von Gackenbach nach Dies genutzt.
Unser Tier des Monats: Alter Landadel aus Pommern
Unsere Gänse stammen aus einer alten Landrasse: Sie sind Pommerngänse oder auch Rügener Gänse.
Die Rasse ist farblich sehr unterschiedlich. Sie können weiß oder grau und auch graugescheckt sein. Ein Merkmal ist, dass sie relativ groß und schwer sind. Der Ganter wiegt üblicherweise zwischen 8 und 9 kg, die Ganz etwa ein kg weniger.
Unsere Gänse sind sehr aufmerksame Tiere. Insbesondere Gänserich Willi verteidigt vehement das Gehege. Lediglich ein paar Hühner werden als Untermieter geduldet.
Sobald sich menschliche oder tierische Besuche der Gänseschar nähern, geht ein lautstarkes Geschnatter los. Unbemerktes Anpirschen ist hier unmöglich.
Unsere Pommerngänse sind reinliche Tiere und baden gerne in ihrem Teich. Sie besitzen ein sehr ausgeprägtes Brutverhalten. Besonders schön ist der Besuch am Gänsegehege, wenn überall kleine gelb-graue Gänseküken herumwuseln.
Pommerngänse wurden schon seit mehreren Jahrhunderten in Pommern, besonders auf der Insel Rügen und in der Uckermark im nördlichen Brandenburg gehalten, und zwar vor allem auf großen Adelsgütern. Die Gänserasse ist schon seit 100 Jahren, genau seit 1912, anerkannt. Die Pommerngans gehört mittlerweile mit ihren drei Farbenschlägen zu den beliebtesten Gänserassen Deutschlands.
Grünes Klassenzimmer
Auch in diesem Jahr im Angebot des Wild- und Freizeitparkes Westerwald ist unser "Grünes Klassenzimmer": In Zusammenarbeit mit verschiedenen Natur- und Kräuterpädagogen, einem Imker und einem Falkner hat das Wildpark-Team ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von Schulen, KiTa-Gruppen oder einfach nur interessierten Familien- und Freundesgruppen gebucht werden kann - gerne auch für Sonderthemen oder ergänzend zum Unterricht. Dabei ist uns vor allem eines wichtig: Dass alle Beteiligten beim Natur-Erkunden ihren Spaß haben!
Informationen zum Angebot und zu allen Anbietern gibt es unter
Grünes Klassenzimmer.
Hilfe für verletzte Greifvögel oder Eulen
Immer wieder fragen uns Parkbesucher oder Anrufer, wohin sie verletzte oder aufgefundene Greifvögel bringen können.
Wie Sie wissen, sind wir ein naturnaher Park, der sich sehr für Tiere einsetzt. Was wir nicht leisten können ist, kranke oder schwache Greifvögel aufzunehmen. Denn dafür gibt es Experten, und auch noch ganz in der Nähe: die Greifvogel-Auffangstadion in Heilberscheid. Ansprechpartner ist Peter Gerharz, Mobiltelefon: 0170 5290 304. Oder Sie schicken ihm eine Mail. Termine bekommen Sie von ihm nach Rücksprache.
Unser Wildpark - im Fernsehen!
Es kommt gar nicht so selten vor, dass Filmteams in unserem schönen Wildpark drehen. Im Sommer 2012 war das gleich drei Mal der Fall.
Die Landesschau Rheinland-Pfalz machte am 17. August 2012 auf unser Park in dem Film "Der Hitze entkommen" auf unseren "kühlenden" Park aufmerksam!
In einem Film-Rätsel für Landeskenner suchte wiederum die Landesschau Rheinland-Pfalz am 20. August 2012 ein Tal im Westerwald. Hier gab es schöne Bilder aus unserem Park zu sehen - die Rätsellösung war, na klar, das Gelbachtal.
Und am 23. August gab es Filmaufnahmen bei unseren Kaninchen! Herausgekommen sind 6 Minuten lehrreiche Unterhaltung - die Fragen rund um Kaninchenhaltung und -gewohnheiten beantwortet Wildparkbetreiber Peter Opitz. Hier der Film!
Und kaum eröffnet in 2013 drehte schon wieder ein Team des SWF bei uns einen Film für die Wetterschau! Unsere Bären als TV-Stars!
Unsere Kooperationspartner
Wir arbeiten mit verschiedenen Unternehmen und Organisationen zusammen, wodurch wir Ihnen als Kunde oder Mitglied der verschiedenen Partner attraktive Vergünstigungen anbieten können.
Unser Wildpark - in Filmen
So sehen unsere Besucher den Park - herzlichen Dank an alle "Film-Produzenten", und viel Spaß mit den Videos!
Voller Attraktionen: Sommerfest 2012
Unsere Braunbären im Film auf YouTube
Mit der Rodelbahn ins Tal auf YouTube
Eine Abfahrt durch den Wildpark auf YouTube
Kindergeburtstag - der große Spaß für alle!
Jedes Jahr die gleiche Frage: Was machen wir bloß am Kindergeburtstag?! Unser Vorschlag: Kommen Sie in den Wild-Freizeitpark Westerwald. Beim Streicheln der Tiere, beim Ausfüllen des Mittelalterfragebogens, beim Grillen (Tipp: Platz reservieren!) oder Toben auf dem Abenteuerspielplatz vergeht die Zeit wie im Flug!
Viel Spaß also!
Besuchen Sie uns auf Facebook!
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Kommt/Kommen Sie vorbei, das Team vom Wildpark freut sich darauf!

















